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iran_fussballBei einem Qualifikationsspiel zur Fußball-WM trugen im Herbst 2009 einige Spieler der iranischen Nationalmannschaft ein grünes Schweißband. Einige davon, wie Mehdi Mahdavikia von Eintracht Frankfurt und der ehemalige Spieler des FC Bayern, Ali Karimi (Photo), lebten als Fußball-Profis einige Jahre in Europa. Sie zeigten damit Solidarität mit all jenen Iranerinnen und Iranern, die gegen den amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad demonstrierten. Damit gaben sie weltweit ihre Meinung und ihre Distanz gegenüber der politischen Führung des Landes kund. Dass dies von den Machthabern nicht gern gesehen war, bewies das Verhalten der iranischen Regierung. Diese ging sogar so weit und forderte bei der FIFA eine Strafe. Nationalspielern sei es nicht erlaubt, während der Spiele ihre politische Meinung zu äußern.