• Login
  • Links
  • Kontakt
  • Gästebuch
  • Diskussion
  • Suchen
  • Home
Logo
Inhalt
Home
Wer wir sind
Integration
Kultur
Religion
Judentum
Christentum
Islam
Moscheebesuch
Das islamische Gebet
Kopftuch und Burka
Hinduismus
Pass
Biographie
Vorurteile
Geschichte
Lexikon
Spurensuche
Fotogalerie
Träger
Kooperationspartner
Besucherzahl
588945 Besucher
Archiv
  • Juli, 2010
  • Februar, 2010
  • Juli, 2009
  • Juli, 2008
  • Februar, 2008
  • August, 2007
  • Oktober, 2006
  • April, 2006
  • Oktober, 2005
 
Das islamische Gebet Drucken

Das Gebet gehört zu den fünf Säulen des Islam. Um ein Gebet vollziehen zu können, bedarf es der rituellen Reinheit, diese wird durch eine Waschung vor dem Gebet hergestellt. Man verwendet hierzu reines Wasser und macht sich die Absicht zur Waschung bewusst. Dann sagt man „ Bismillahi-r-rahmani r-rahim" (Im Namen Allahs, des Allerbamers) und wäscht sich in folgender Reihenfolge:

- die Hände einschließlich der Handgelenke (3 mal)
- man spült den Mund aus ( 3 mal)
- man reinigt die Nase durch Inhalieren und Ausblasen von Wasser (3 mal)
- man wäscht das Gesicht einschließlich Stirn und Kinn (3 mal)
- man wäscht den rechten und danach den linken Unteram von Ellbogen bis zum Handgelenk
  (je 3 mal)
-Man fährt mit nassen Händen über das Kopfhaar
- Man befeuchtet die Ohren mit den Händen
- Man wäscht den rechten und danach den linken Fuß einschließlich der Knöchel ( je 3 mal)

Während des Gebets gilt für Männer und Frauen gleichermaßen, dass der Körper verhüllt sein muss und die Körperformen und Geschlechtsmerkmale nicht betont werden. Die in jedem Falle, auch für das Gebet, zu bedeckenden Körperteile werden „aura" genannt. Die „aura" des Mannes reicht vom Nabel bis zu den Knien, doch empfiehlt es sich, das Gebet vollständig bekleidet zu verrichten. Die „aura" der Frau ist der gesamte Körper mit Ausnahme des Gesichts und der Hände.

Während des Gebets steht man mit dem Gesicht in Richtung der Ka‘ba in Mekka. Diese Gebetsrichtung wird „qibla" genannt. Das Gebet kann an jedem sauberen Platz verrichtet werden. Der Einfachheit halber wird oft eine Gebetsmatte benutzt.

Vor Verrichtung eines Gebets ist die Absicht, genannt „nijja", unerlässlich. Sie kann in der Muttersprache stumm formuliert werden und soll den Namen des Gebets und die Zahl der Gebetsabschnitte (raká) enthalten. Die nijja für das Morgengebet (fard) wäre also z.B. etwa wie folgt:

„ Ich beabsichtige, das fard-Morgengebet mit zwei raká um Allahs willen zu verrichten."

Gebetsabschnitte

Jedes Gebet besteht aus einer vorgeschriebenen Anzahl von Gebetsabschnitten (rak´a). Zu jedem Gebetsabschnitt werden bestimmte Verse aus dem Koran gesprochen. Mit den Gebetstexten ist jeweils eine bestimmte Körperhaltung verbunden, die dazu eingenommen wird.

Zu diesen Körperhaltungen gehört zum Beispiel das „Eröffnende takbir" (arabisch: takbiratu-l-ihram). Dabei steht man aufrecht in Richtung Mekka gewendet und hält beide Hände in Höhe des Halses oder der Ohren, die Handflächen sind nach vorn geöffnet. Dazu sagt man ‚Preis sei Dir, o Allah, und Lob sei Dir, und gesegnet ist Dein Name, und hoch erhaben ist Deine Herrschaft, und es gibt keinen Gott außer Dir.' Die eigentlichen Gebetstexte müssen auf Arabisch gesprochen werden. Die Bestandteile des Gebets haben eine feste Reihenfolge.