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Der Tschetschenien-Konflikt Drucken
 
am 10-02-2008 09:44


Die Geschichte Tschetscheniens ist ein nicht aufhörender Kampf gegen die äußeren Feinde und für Freiheit und Unabhängigkeit, mit Perioden der staatlichen Existenz, mit Perioden ihrer Zerschlagung und neuen Versuchen der Wiedergeburt. In der Epoche des frühen Mittelalters mussten die Tschetschenen gegen die Expansion Roms, Irans und gegen das arabische Kalifat bestehen. Die Tschetschenen (die Selbstbezeichnung «nochtschi») - eines der altertümlichsten Völker der Welt mit einem kriegerischen Auftreten und einer besonderen Kultur. Im Nordkaukasus sind sie die größte Ethnie (über 1 Mio. Menschen).

Es existiert eine lange Tradition volkseigener Versammlungen. Auf ihnen wurden auf Zeit Anführer für die Führung des Krieges und die Verwaltung gewählt, aber Untertanen des Zaren waren sie niemals. Die ständige Bedrohung, die von den äußeren Feinden stammte, trug jedoch zu dem Prozess der Konsolidierung der tschetschenischen Gesellschaft auf besondere Weise bei. Der aktuelle Konflikt begann im Dezember 1994, nachdem die russische Regierung die Unabhängigkeit von Tschetschenien nicht akzeptiert hatte und in das Land einmarschiert war. Damit begann auch das Drama.

 Wir würden uns sehr freuen Ihre Meinungen zu dieser Situation zu lesen.

 

   
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Zivilbevölkerung

Geschrieben von: Julya (Gast) am 10-02-2008 09:33

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Zivilbevölkerung

Geschrieben von: Julya (Gast ) am 10-02-2008 09:33

Die tschetschenische Krise ist eine komplizierte Erscheinung. Bis heute ist diese Situation sehr schwer objektiv zu bewerten. Einerseits strebt das tschetschenische Volk zur Unabhängigkeit von Russland, andererseits gibt es unter den Tschetschenen selbst einen Kampf um Gleichheit und soziale Gerechtigkeit. 
Die tschetschenische Krise hat innerhalb des eigenen Staates angefangen. Die offizielle Ideologie basiert auf dem Hass gegenüber allen Nicht-Tschetschenen. Auf dem tschetschenischen Territorium befinden sich wichtige Öl- und Gasleitungen.  
1993 gelang es dem tschetschenischen General Dudaew, 90 % aller vorhandenen Waffen in die Hand zu bekommen, die für die Ausrüstung von hunderttausend Soldaten ausreichten.  
Mit diesen Waffen versuchten sie ihr Land zu verteidigen, doch unternahmen sie auch Terroranschläge im Ausland wie Flugzeugentführungen und Geiselnahmen.  
Die Kriegsoperationen haben die innenpolitische Situation in Tschetschenien geändert. Aber eine der schlimmsten Auswirkungen des Krieges war der massenhafte Tod von ziviler Bevölkerung.

 

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