• Login
  • Links
  • Kontakt
  • Gästebuch
  • Diskussion
  • Suchen
  • Home
Logo
Inhalt
Home
Wer wir sind
Integration
Kultur
Religion
Pass
Biographie
Vorurteile
Geschichte
Spurensuche
Lexikon
Fotogalerie
Träger
Kooperationspartner
Archiv
  • Februar, 2008
  • August, 2007
  • Oktober, 2006
  • April, 2006
  • Oktober, 2005
Besucher
Heute25
Gestern99
Monat452
Gesamt152917


 
St. Pauli Drucken

Wir sind die Gruppe Mixstory. Wir leben in Frankfurt/Main und Umgebung und sind gerade eine Woche in Hamburg, um hier an unserer Webseite weiterzuarbeiten.
St. Pauli Unsere Tour hat am Hafen in St. Pauli angefangen, dort haben wir uns mit einer Stadtführerin getroffen. Sie erklärte uns, dass Hamburg noch eine Kleinstadt wäre, wenn es hier keine Migration gegeben hätte. St. Pauli war früher eine Vorstadt von Hamburg. Hier lebten die Menschen, die man nicht in der Stadt haben wollte wie z. B. Prostituierte, Juden oder Zigeuner.
Außerdem gab es Betriebe, die wegen starker Geruchsentwicklung, Wasserverschmutzung und Lärm aus der Stadt getrieben wurden. Außerdem haben wir erfahren, dass für den Bau des Elbtunnels italienische und polnische Gastarbeiter angeworben wurden. Wir besuchten die Davidstraße, dort war das erste italienische Restaurant, im Jahre 1905 von den ersten italienischen Gastarbeitern eröffnet. 
St. PauliIn der Herbertstraße, einer Nebenstraße der Davidstraße, arbeiten Prostituierte, die während der Nazi- Zeit von der SS dorthin verbannt wurden und bis heute hier sind. Wir waren zu Besuch bei der GWA (Gemeinwesenarbeit). Deren Programm besteht aus Kursen, Unterrichts- und Gruppenangeboten im Kultur- Freizeit und einem Bildungsbereich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Außerdem machen sie viel Beratungsarbeit.

Anschließend waren wir auf der Großen Freiheit. Der Name der Straße kommt daher, dass es dort seit dem 17. Jahrhundert Religions- und Gewerbefreiheit gab, da sie außerhalb Hamburgs gelegen war. Ab dem 18.Jahrhundert gab es dort die erste katholische Kirche. Die Straßenschilder vor der Kirche dienen heute der polnischen Community als Infobörse: Sie sind mit Hunderten von Zetteln beklebt, auf denen Schlafplätze, Mitfahrgelegenheiten, Möbel, Arbeitsplätze usw. angeboten bzw. gesucht werden.

Die benachbarte Schmuckstraße war bis 1944 das Zentrum von Chinatown. Hier lebten ein paar tausend Chinesen, die als schlecht bezahlte Seeleute für Schwerstarbeit angeheuert hatten und in Hamburg sesshaft wurden. Hier arbeiteten sie z.B. als Wäscher und Bügler und betrieben Unterkünfte und kleine Gaststätten.