Nazi-Aufmarsch in Frankfurt am Main Am Samstag den 7. Juli 2007 hat es in Frankfurt einen Nazi-Aufmarsch gegeben. Dass es überhaupt so weit kommen konnte, dass in einer multikulturellen Großstadt wie Frankfurt Rechtsradikale und Faschisten aufmarschiert sind, ist eine Frechheit! In Frankfurt-Hausen leben ca. 30 % Ausländer. Sie wurden in ihrem Revier gedemütigt, weil sie wegen der Nazi-Demo in ihren Stadtteilen eingekesselt wurden. Rund 8000 Polizisten schützten die Nazis auf ihrem Weg, mit Wasserwerfern, einem ausgedehnten Fuhrpark und Knüppeln. Sie blockierten Straßen, und der öffentliche Nahverkehr wurde auch lahmgelegt. Man musste, um in andere Stadtteile zu kommen, sehr große Umwege machen und das beanspruchte sehr viel Zeit. Die Demonstration selber verlief den Umständen entsprechend harmlos. Viele der 1500 erwarteten Nazis kamen gar nicht, es waren nur ca. 500. Als die Nazis ihren Aufmarsch begannen setzten sich von zwei Blockadepunkten aus insgesamt 1000 Menschen in Bewegung, um in Richtung Innenstadt zu demonstrieren, wohin sie ihre Wut über den von der Polizei durchgesetzten Aufmarsch tragen wollten. Im Westend kam es zwischen dieser Gruppe und der Polizei zu Auseinandersetzungen, bei denen einige Müllcontainer in Brand gesetzt wurden. In Frankfurt-Hausen bewarfen sich Nazis und Gegendemonstranten mit Steinen und Flaschen dazukam noch, dass 200 Antifaschisten vorübergehend festgenommen wurden. Im Anschluss an die Demonstration kam es im Hauptbahnhof noch mal zu Auseinandersetzungen.
Um es mal deutlich zu sagen: Dass es einen unverhältnismäßig großen Polizeieinsatz gab und der öffentliche Nahverkehr außer Betrieb gesetzt werden mussten, macht deutlich, dass Nazis in Frankfurt nur im Ausnahmezustand marschieren können.