Die Meinungen
der Stadtbevölkerung gehen auseinander. Diejenigen, die direkt davon betroffen
sind, sprich die Einwohner in dieser Gegend möchten keine dritte Moschee in
ihrem Stadtteil. Sie fürchten, dass ihre Grundstücke und Häuser an Wert
verlieren. Aber vor allem möchten sie keine Moschee, die auch so aussieht.
Viele fürchten, der Islam könnte sich in Deutschland etablieren. Bei dieser Diskussion
wird aber vergessen, dass es bereits eine große Anzahl von Muslimen gibt, die
hier leben. Und die auch in Zukunft hier leben werden, weil Deutschland ihre
Heimat geworden ist. Und da in unserem Land das Recht auf Religionsfreiheit
besteht, wird auch niemand verhindern können, dass Moscheen gebaut werden.
Wir sind der
Meinung, dass es besser ist, Moscheen zu bauen, die auch wie Moscheen aussehen
und unser Stadtbild verschönern. Auch Muslime haben ein Recht auf schöne
Gebetsräume. Aber die Angst bleibt bei vielen Deutschen bestehen, dass in
diesen Gebetsräumen die nächsten Al-Kaida Terroristen ausgebildet bzw.
ausgewählt werden. Aber selbst nach der Logik der Moscheegegner müsste dies
doch eher in den Hinterhöfen, in denen sich jetzt die muslimischen Gebetsräume
befinden, geschehen...
Wir sind der
Meinung, die Moschee sollte gebaut werden. Wir sollten Muslime nicht
ausgrenzen, sondern sie als einen ganz normalen Teil unserer Gesellschaft
akzeptieren. Wir sollten Ihnen die Möglichkeit geben ihre Religion auszuleben.
Aber vielleicht sollten sie auch offensiver versuchen, uns ihre Religion näher
zu bringen, um Vorurteile abzubauen und das Zusammenleben vieler verschiedener
Nationalitäten und Religionen in unserem Land zu erleichtern.
Geschrieben von: Wolf-Dieter von Mühldorf (Gast ) am 12-02-2008 17:48
AN DIE „BÜRGERINITIATIVE“ GEGEN DEN MOSCHEEBAU: Eure braunen Gesinnungsfreunde haben die neuen Bundesländer zu „national befreiten Zonen“ erklärt. Seit der Wiedervereinigung sind dort über 100 Menschen ermordet und Tausende verletzt worden. Eure Kumpane haben die meisten Migranten rausgeprügelt und rausgeekelt. Kein Wunder, dass bei der letzten WM die Gastteams diese Gebiete weiträumig gemieden haben. Also das wäre doch für Euch die ideale Gegend, um Eure Minarett-Phobie auszukurieren: im Plattenbau in Rostock-Lichtenhagen und Hoyerswerda ist genug Platz für Euch Gesindel. Packt die Koffer und verpisst Euch!
Geschrieben von: Patricia (Gast ) am 09-02-2008 17:37
Ich finde wir sollten uns ein Beispiel an anderen Ländern nehmen. Verschiedene Nationen können in einem Land verschiedene Religionen ausüben. Wenn andere das schaffen, dann sollten wir versuchen, gemeinsam einen Weg für ein besseres Zusammenleben zu finden. Deutschland ist ein Einwanderungsland, und mittlerweile ist es auch die Heimat von vielen Ausländern, daher sollte es diesen auch möglich sein, ihre Religion auszuüben.
An die Moscheebau-Gegner
Geschrieben von: Wolf-Dieter von Mühldorf (Gast) am 12-02-2008 17:48