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Kriminelle Ausländer?

Im hessischen Landtagswahlkampf 2008 wurde das Thema Integrationspolitik besonders kontrovers diskutiert. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) setzte den Schwerpunkt auf den Umgang mit kriminellen jungen Migranten.  Gefordert wurden schnellere Abschiebung und härtere Strafen. Andere kritisierten dies scharf und hoben hervor, dass Kriminalität soziale Ursachen habe und nicht allein das Problem von Ausländern sei. Wichtiger als härtere Strafen seien eine berufliche Zukunftsperspektive und eine bessere Bildung.

Wir wollen wissen, wie diese Diskussion bei euch ankam, d.h. Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die einen sogenannten „Migrationshintergrund" haben.

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l_1

Jugendgewalt - was sind die Ursachen?

„Sieben junge Männer haben in der Nacht zum Sonntag in Frankfurt einen U-Bahnfahrer krankenhausreif geschlagen. Zuvor hatten sie in einem Zug der Linie 2 randaliert und mehrere Scheiben zertrümmert, wie die Polizei mitteilt." Frankfurter Rundschau vom 6.1.2008

Jugendkriminalität und Gewalt sind ein Problem. Aber was bringt junge Leute dazu, dem „Gesetz des Dschungels" zu folgen und zuzuschlagen?

Von den sieben jungen Männern, die wegen des U-Bahn-Überfalls festgenommen wurden, hatten sechs einen Migrationshintergrund. Hat also Migration etwas damit zu tun?

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l_1

Soll die Moschee gebaut werden oder nicht?

Die Meinungen der Stadtbevölkerung gehen auseinander. Diejenigen, die direkt davon betroffen sind, sprich die Einwohner in dieser Gegend möchten keine dritte Moschee in ihrem Stadtteil. Sie fürchten, dass ihre Grundstücke und Häuser an Wert verlieren. Aber vor allem möchten sie keine Moschee, die auch so aussieht. Viele fürchten, der Islam könnte sich in Deutschland etablieren. Bei dieser Diskussion wird aber vergessen, dass es bereits eine große Anzahl von Muslimen gibt, die hier leben. Und die auch in Zukunft hier leben werden, weil Deutschland ihre Heimat geworden ist. Und da in unserem Land das Recht auf Religionsfreiheit besteht, wird auch niemand verhindern können, dass Moscheen gebaut werden.

Wir sind der Meinung, dass es besser ist, Moscheen zu bauen, die auch wie Moscheen aussehen und unser Stadtbild verschönern. Auch Muslime haben ein Recht auf schöne Gebetsräume. Aber die Angst bleibt bei vielen Deutschen bestehen, dass in diesen Gebetsräumen die nächsten Al-Kaida Terroristen ausgebildet bzw. ausgewählt werden. Aber selbst nach der Logik der Moscheegegner müsste dies doch eher in den Hinterhöfen, in denen sich jetzt die muslimischen Gebetsräume befinden, geschehen...

Wir sind der Meinung, die Moschee sollte gebaut werden. Wir sollten Muslime nicht ausgrenzen, sondern sie als einen ganz normalen Teil unserer Gesellschaft akzeptieren. Wir sollten Ihnen die Möglichkeit geben ihre Religion auszuleben. Aber vielleicht sollten sie auch offensiver versuchen, uns ihre Religion näher zu bringen, um Vorurteile abzubauen und das Zusammenleben vieler verschiedener Nationalitäten und Religionen in unserem Land zu erleichtern. 

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l_1

„Wladimir Putin - der Zar des Neuen Russland"

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde in letzter Zeit ziemlich oft in der europäischen Presse kritisiert. Seine Person zieht immer wieder negative Reaktionen an. Man behauptet, dass es in Russland keine Pressefreiheit nach westlichem Standard gibt.  Der normale Bürger kriegt nur die Information, die von den staatlichen Medien verbreitet wird, dabei sind die nabhängigen Zeitungen nur in größeren Städten zu haben und mit geringer Auflage. Es wird immer häufiger über seine Partei „Einheitliches Russland" diskutiert, die absolute Mehrheit in der Duma hat und somit ihre eigene Politik durchführt.  Man fürchtet die Rückkehr zu der Diktatur des Proletariats.

Andererseits ist es schwer, positive Veränderungen im Land zu übersehen.

Der wirtschaftliche Niedergang ist gestoppt worden. Die Volkswirtschaft erlebt einen Aufschwung  um 7 Prozent. Die Reallöhne sind sogar um stolze 15% gestiegen. Erstmals floss 2006 deutlich mehr ausländisches Geld nach Russland als russisches Kapital ins Ausland. Was einer der wichtigsten Punkte ist, dass die Regierung endlich  von der Bevölkerung respektiert wird. Die einfachen Bürger beginnen, dem Staat zu trauen und sind von der Richtigkeit des politischen Kurses überzeugt.

Was denkt ihr darüber?

Mehr Meinungen über Putin aus Russland und der Welt

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l_1

Der Tschetschenien-Konflikt

Die Geschichte Tschetscheniens ist ein nicht aufhörender Kampf gegen die äußeren Feinde und für Freiheit und Unabhängigkeit, mit Perioden der staatlichen Existenz, mit Perioden ihrer Zerschlagung und neuen Versuchen der Wiedergeburt. In der Epoche des frühen Mittelalters mussten die Tschetschenen gegen die Expansion Roms, Irans und gegen das arabische Kalifat bestehen. Die Tschetschenen (die Selbstbezeichnung «nochtschi») - eines der altertümlichsten Völker der Welt mit einem kriegerischen Auftreten und einer besonderen Kultur. Im Nordkaukasus sind sie die größte Ethnie (über 1 Mio. Menschen).

Es existiert eine lange Tradition volkseigener Versammlungen. Auf ihnen wurden auf Zeit Anführer für die Führung des Krieges und die Verwaltung gewählt, aber Untertanen des Zaren waren sie niemals. Die ständige Bedrohung, die von den äußeren Feinden stammte, trug jedoch zu dem Prozess der Konsolidierung der tschetschenischen Gesellschaft auf besondere Weise bei. Der aktuelle Konflikt begann im Dezember 1994, nachdem die russische Regierung die Unabhängigkeit von Tschetschenien nicht akzeptiert hatte und in das Land einmarschiert war. Damit begann auch das Drama.

 Wir würden uns sehr freuen Ihre Meinungen zu dieser Situation zu lesen.

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